Archiv für den Monat: April 2025

Lesewettbewerb 2024/2025: Malte Sünder (G6b) vertat den Landkreis Kassel beim Bezirksentscheid am 23. April in Korbach

Still und konzentriert war es letzten Dienstag im Gemeindezentrum Johannes in Korbach. Die besten Leserinnen und Leser aus allen nordhessischen Landkreisen trafen sich, um dann zwei Sieger nach Frankfurt zur Landesebene zu schicken.

Zwei Runden hatten Malte und alle Teilnehmenden bereits geschafft. Schulentscheid und Kreisentscheid lagen hinter ihnen. Neben Malte zeigten acht weitere Jungen und Mädchen mit ihrem Vorlesen, was in ihnen steckte. Zuerst konnten sie ihr vorbereites Buch präsentieren und danach bekamen sie einen Fremdtext. Die fünfköpfige Jury achtete dabei auf Lesetechnik, Tempo, Betonung, deutliche Aussprache und das flüssige Lesen. Das Rennen machten am Ende ein Junge aus der Stadt Kassel und ein Mädchen aus dem Landkreis Homberg Efze. Die Jury lobte am Schluss alle Teilnehmenden. Sie hatte es sich mit ihrer Entscheidung nicht leicht gemacht, denn alle Mädchen und Jungen lasen gekonnt und souverän vor.  Malte vertrat mit viel Engagement unsere Schule und den Landkreis Kassel. Mit dem Sieg von Malte im Schul- und Kreisentscheid hatte es auch in diesem Jahr ein Schüler unsere Schule bis zum Bezirksentscheid geschafft.  Bravo Malte!

(RHB)

 

 

„Klangwand“-Projekt in Darmstadt präsentiert

Während der Osterferien fand in Darmstadt die 78. Frühjahrstagung des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung (INMM) statt. Unter dem Oberthema „zugehören“ kamen hier Vertreterinnen und Vertreter aus Kunst, Wissenschaft und Pädagogik zu einer viertägigen Tagung zusammen, um anhand von inner- und außermusikalischen Aspekten u.a. der Frage nachzugehen, wie Musizierpraktiken wie Community Music oder Social Composing musikalische Teilhabe ermöglichen.

Am dritten Veranstaltungstag erhielt die Heinrich-Grupe-Schule die Möglichkeit, im Rahmen des „Parcours der Möglichkeiten“ ihr Klangwand-Projekt vorzustellen. Hierzu reisten mit Frederik Weidmann (G7b) und Gymnasialzweigleiter Dirk Weidmann zwei Vertreter der HGS nach Darmstadt und standen den Tagungsteilnehmenden an ihrer Parcours-Station mit ihrer Schüler- bzw. Lehrerperspektive einen Nachmittag lang für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Das Klangwand-Projekt erfuhr während der Veranstaltung viel Beachtung und Lob, insbesondere für das ästhetische Potential und die vielschichtigen Möglichkeiten, über die Schulgrenzen hinaus kreativ mit anderen Kooperationspartner zusammenzuarbeiten. Das Vorhaben soll im Rahmen eines längeren Beitrags auch Eingang in den diesjährigen Tagungsband finden. Einen kleinen Eindruck von der Parcours-Station liefert der nachfolgende Film:

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Zum Veranstalter: Das Institut für Neue Musik und Musikerziehung Darmstadt (INMM) ist eine weltweit einmalige Einrichtung zur Förderung Neuer Musik und als Forum des interdisziplinären Diskurses zwischen Produktion, Reproduktion und Reflexion innovativer künstlerischer Konzepte und ihrer musikpädagogischen Vermittlung. Im Rahmen seiner Frühjahrstagung schafft das Institut durch Konzerte, Vorträge, Seminare und Workshops Möglichkeiten der Information, der Diskussion und des Erfahrungsaustausches zwischen Aktiven aus den Bereichen Komposition, Interpretation, Wissenschaft und Pädagogik und einer musik- und kunstinteressierten Öffentlichkeit.

WD / Film: Frederik Weidmann

Der neue HGS-Podcast mit unserer Schulsozialarbeiterin Fr. Gartung

Liebe Podcast-Fans,

wir freuen uns, Euch eine neue Folge der Podcast-AG der HGS präsentieren zu können.

Wir hatten vor den Osterferien unsere Schulsozialarbeiterin Evelyn Gartung zu Gast, die sich freundlicherweise die Zeit genommen, sich unseren Fragen zu stellen und uns einen Einblick in ihre Arbeit als Schulsozialarbeiterin unserer Schule gegeben hat.

Viel Spaß beim Anhören!

Eure Podcast-AG

English Reading Competition des Jahrgang 7

Kurz vor Ostern veranstaltete der Fachbereich Englisch den alljährlichen Vorleser Wettbewerb des Jahrgangs 7. In der mit allen Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 7 besetzten Neuen Aula stellten sechs VorleserInnen ihr Können unter Beweis. Nachdem schon klasseninterne Ausscheidungen durchgeführt wurden, konnten hier die Klassensieger des Gymnasialzweiges und des Realschulzweiges gegeneinander antreten. In diesem Jahr traten zudem freiwillige Vorleserinnen aus beiden Hauptschulklassen gegeneinander an.

Die Jury, bestehend aus Frau Dehne, Herrn Weidmann, Herrn Erdmann und Herrn Dickel bewertete die Vorträge unter den Aspekten Textauswahl, Vorstellung des Buches, Betonung, Aussprache und Lesetempo.

Schon zu Beginn des Wettbewerbes konnte Amy Schröder aus der H7a glänzen, jedoch ganz besonders erwähnenswert war Nasle Niedzwiecka, die sowohl sprachlich als auch in der Art und Weise des Vorlesens die Zuhörerinnen und Zuhörer in ihren Bann zog. Der begeisterte Applaus war mehr als verdient: erster Platz für Nasle im Hauptschulzweig.

Anschließend las für den Realschulzweig Joanna Harder aus Diary of a Wimpy Kid und konnte sich gegen Hannah Böhm durchsetzen.

Im Gymnasialzweig gab es ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Nathanael Stehl und Nia Lohr. Beide zeigten sprachliche Topleistungen. Letztendlich konnte sich Nathanael Stehl aus der G7a mit seiner frei vorgetragenen Buchvorstellung der Lektüre The Perks of Being a Wallflower und seinen Entertainment- Qualitäten durchsetzen. Wir sind stolz, dass wir an der HGS Schülerinnen und Schüler mit solch fortgeschrittene Leistungen im Jahrgang sieben vorfinden. Keep it up!

 

Claudia Dehne, Fachvorsteherin Englisch

 

Lernende übernehmen Verantwortung: Wiederbelebung als Schulfach

Hier geht’s zum Vorbericht der HNA.

“Wo ist Anne Frank?“- Ausbruch aus dem Museum

Am 27.03.25 war die Klasse G8a mit ihrer Klassenlehrerin Nina Gilfert im Cineplex in Kassel und sah den Animationsfilm „Wo ist Anne Frank?“ des israelischen Regisseurs Ari Folman, der im Rahmen der „Schulkinowochen“ ausgestrahlt wurde.

In den Wochen vor dem Kinobesuch hatte sich die Klasse mit verschiedenen Aufgaben auf den Film vorbereitet, z. B. mit der „WDR AR 1933-1945“-App, mit der man zwei Zeitzeuginnen in den Klassenraum holen und erleben konnte, die über ihre Freundschaft mit Anne Frank berichteten. Zudem gab es eine kreative Aufgabe: Die Schülerinnen und Schüler bauten zur besseren räumlichen Vorstellung das Hinterhaus, in dem sich Anne Frank mehr als zwei Jahre vor den Nationalsozialisten versteckt hatte, als Schuhkartonmodell nach.

Um die Schuhkartons zu bauen, erhielten die Schülerinnen und Schüler vorbereitende Arbeitsblätter mit Informationen zu den Räumlichkeiten und passenden Textstellen aus Anne Franks Tagebuch, die sie zunächst bearbeiteten. Zusätzlich bekamen sie einen Link, mit dem sie das Hinterhaus in einer 3D-Darstellung erkunden konnten. Dadurch ließ sich genau erkennen, wo sich welche Räume befanden und wie sie aussahen.

Nachgebaut wurden der Bücherschrank und der Waschraum, Anne Franks Zimmer sowie das Zimmer der Familie Frank, das Zimmer der Familie Van Pels, Peter Van Pels‘ Zimmer und der Dachboden. Anschließend präsentierten sich die Lernenden ihre Ergebnisse und erklärten Details zu den einzelnen Räumen. So erfuhren sie zum Beispiel, welche Spiele die Familien im Hinterhaus spielten, welches das so genannte „Durchgangszimmer war“, welche Filmstars als Poster in Anne Franks Zimmer hingen und warum der Dachboden unbewohnt blieb.

Außerdem nutzte die Klasse die „WDR AR 1933-1945“- App, um mehr über Anne Franks Freundinnen Hannah Elisabeth Goslar und Jacqueline van Maarsen sowie deren Schicksale während des Holocausts zu erfahren. Hierzu arbeiteten sie in Gruppen, die sich mit Interviews mit den beiden Zeitzeuginnen beschäftigten und Fragen dazu beantworteten. Sie lernten, wie die Freundinnen Anne nach ihrer Deportation suchten, erfuhren, dass Anne ein lebensfroher und nachdenklicher Mensch war und wie sie schließlich im Konzentrationslager Bergen-Belsen ums Leben kam.

Doch genug von der Vorbereitung – jetzt zum Film:

Der Film erzählt die Geschichte von Kitty, der imaginären Tagebuchfreundin Anne Franks, die aus den Tagebuchseiten in die reale Welt tritt. Zunächst ist sie verwirrt und versteht nicht, dass sie sich in der heutigen Zeit befindet. Sie denkt, dass sie unsichtbar ist, bis sie bemerkt, dass die Polizei sie verfolgt, weil sie das Tagebuch aus dem Anne-Frank-Haus mitgenommen hat. Als sie erkennt, dass Anne nicht mehr lebt, will sie herausfinden, was mit ihr passiert ist. Auf ihrer Flucht begegnet sie einem Jungen, Peter, der ihr hilft, und lernt mehr über das Schicksal von Anne. Der Film verbindet Annes Geschichte mit der heutigen Flüchtlingsthematik und kritisiert, dass es nicht ausreicht Denkmäler, wie das Anne-Frank-Haus oder das Anne-Frank-Theater zu errichten, sondern Demokratie und Nächstenliebe im Alltag zu leben.

Die Meinungen der Klasse waren zunächst geteilt, doch am Ende war das Fazit größtenteils positiv. Einige bemängelten, dass die Zeitebenenwechsel verwirrend waren, andere fanden gerade das spannend. Besonders positiv wurde bewertet, dass der Film Annes Geschichte mit aktuellen Themen verknüpft und jungen Menschen die Möglichkeit gibt, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Auch die Botschaft, sich nicht nur Denkmäler zu bauen, sondern Demokratie und Nächstenliebe auch zu leben, erschien vielen sehr wichtig angesichts aktueller politischer Ereignisse.

(Klasse G8a)

Boys´& Girls´Day / HGS Zukunftstag 2025

Während der gesamte 7. Jahrgang und weitere freiwillige Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5, 6, 8 und 9 der Heinrich-Grupe-Schule am Donnerstag, den 03. April 2025 Eindrücke in selbst ausgewählten Betrieben sammeln konnten, bot die Schule allen anderen ein vielfältiges Angebot am diesjährigen Zukunftstag. Auch in diesem Jahr wurden wieder Workshops im Innen- und Außenbereich und Exkursionen außerhalb der Schule angeboten.

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Kulturpausen begeistern erneut Zuschauer

Kurz vor den Osterferien fungierten erneut zwei Kulturpausen als Zuschauermagnete: Am Dienstagmittag wurde der Schulhof vor der Mensa bei strahlendem Sonnenschein zur Bühne, als in einer schulübergreifenden Kulturpause die Tanz-AG der benachbarten Burgbergschule ihren ersten Auftritt des Tages hatte. Kulturpausen begeistern erneut Zuschauer weiterlesen

Projektbeitrag zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Würden Sie 5 Monate freiwillig eine Stunde pro Woche früher zur Schule kommen, um ein Geschichtsprojekt umzusetzen? Zwei Schülerinnen der G6b, Hanne Kunz und Annalena Walter, sowie ein Schüler der G6a, Ben Schuchardt, haben dies gemacht. Projektbeitrag zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten weiterlesen