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Besuch im Medienbildungszentrum Nord: Workshop „Eine Nachrichtensendung produzieren“

Am 07. Mai 2025 hatte die Klasse G8a unter der Leitung ihrer Klassenlehrerin Nina Gilfert die Gelegenheit, im Rahmen der Aktionswoche zum Internationalen Tag der Pressefreiheit das Medienbildungszentrum Nord zu besuchen. Von 9 bis 15 Uhr nahmen die Schülerinnen und Schüler an einem spannenden Workshop zum Thema „Eine Nachrichtensendung produzieren“ teil, der von Sibylle Roth und Frank Weiershäuser geleitet wurde.

Der Tag begann mit einem kurzen Input, der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Grundlagen der Nachrichtenproduktion einführte. Hierbei wurden wichtige Aspekte wie Recherche, sichere Quellen und die Bestandteile einer Nachrichtensendung thematisiert. Anschließend teilten sich die Lernenden in Kleingruppen auf, um verschiedene Themen zu bearbeiten, darunter Technik, aktuelle Nachrichten, Prominachrichten, Sportnachrichten und Wetter. Zudem gab es eine spezielle Moderatorengruppe, die für die Präsentation der Nachrichtensendung verantwortlich war.

     

Im Studio des Medienprojektzentrums Kassel produzierten die Lernenden ihre eigene Nachrichtensendung mit dem Titel „Jugend aktuell“. Dabei recherchierten sie relevante Informationen, suchten passende und datenschutzkonforme Bilder, bereiteten die Inhalte auf und produzierten kurze Einspieler sowie Interviews. Besonders aufregend war die Präsentation ihrer Nachrichten inklusive der Wettervorhersage und einem Interview, das vor einem Greenscreen stattfand.

   

Die Schülerinnen und Schüler erhielten nicht nur einen Einblick in die Arbeit von Nachrichtenredaktionen und Fernsehproduktionen, sondern konnten auch die Studiotechnik hautnah erleben. Sie übernahmen Aufgaben in der Kamera-, Licht- und Tontechnik und lernten, wie es ist, vor der Kamera zu agieren.

   

Insgesamt war es ein spannender und lehrreicher Tag, der mit einem beeindruckenden Ergebnis endete. Auch wenn es phasenweise stressig war, zogen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein positives Fazit und können sehr stolz auf ihre Leistung sein. Der Besuch im Medienbildungszentrum Nord hat nicht nur das Verständnis für journalistische Arbeit gefördert, sondern auch das Teamwork und die Kreativität der Schülerinnen und Schüler gestärkt.

                     

 

“Wo ist Anne Frank?“- Ausbruch aus dem Museum

Am 27.03.25 war die Klasse G8a mit ihrer Klassenlehrerin Nina Gilfert im Cineplex in Kassel und sah den Animationsfilm „Wo ist Anne Frank?“ des israelischen Regisseurs Ari Folman, der im Rahmen der „Schulkinowochen“ ausgestrahlt wurde.

In den Wochen vor dem Kinobesuch hatte sich die Klasse mit verschiedenen Aufgaben auf den Film vorbereitet, z. B. mit der „WDR AR 1933-1945“-App, mit der man zwei Zeitzeuginnen in den Klassenraum holen und erleben konnte, die über ihre Freundschaft mit Anne Frank berichteten. Zudem gab es eine kreative Aufgabe: Die Schülerinnen und Schüler bauten zur besseren räumlichen Vorstellung das Hinterhaus, in dem sich Anne Frank mehr als zwei Jahre vor den Nationalsozialisten versteckt hatte, als Schuhkartonmodell nach.

Um die Schuhkartons zu bauen, erhielten die Schülerinnen und Schüler vorbereitende Arbeitsblätter mit Informationen zu den Räumlichkeiten und passenden Textstellen aus Anne Franks Tagebuch, die sie zunächst bearbeiteten. Zusätzlich bekamen sie einen Link, mit dem sie das Hinterhaus in einer 3D-Darstellung erkunden konnten. Dadurch ließ sich genau erkennen, wo sich welche Räume befanden und wie sie aussahen.

Nachgebaut wurden der Bücherschrank und der Waschraum, Anne Franks Zimmer sowie das Zimmer der Familie Frank, das Zimmer der Familie Van Pels, Peter Van Pels‘ Zimmer und der Dachboden. Anschließend präsentierten sich die Lernenden ihre Ergebnisse und erklärten Details zu den einzelnen Räumen. So erfuhren sie zum Beispiel, welche Spiele die Familien im Hinterhaus spielten, welches das so genannte „Durchgangszimmer war“, welche Filmstars als Poster in Anne Franks Zimmer hingen und warum der Dachboden unbewohnt blieb.

Außerdem nutzte die Klasse die „WDR AR 1933-1945“- App, um mehr über Anne Franks Freundinnen Hannah Elisabeth Goslar und Jacqueline van Maarsen sowie deren Schicksale während des Holocausts zu erfahren. Hierzu arbeiteten sie in Gruppen, die sich mit Interviews mit den beiden Zeitzeuginnen beschäftigten und Fragen dazu beantworteten. Sie lernten, wie die Freundinnen Anne nach ihrer Deportation suchten, erfuhren, dass Anne ein lebensfroher und nachdenklicher Mensch war und wie sie schließlich im Konzentrationslager Bergen-Belsen ums Leben kam.

Doch genug von der Vorbereitung – jetzt zum Film:

Der Film erzählt die Geschichte von Kitty, der imaginären Tagebuchfreundin Anne Franks, die aus den Tagebuchseiten in die reale Welt tritt. Zunächst ist sie verwirrt und versteht nicht, dass sie sich in der heutigen Zeit befindet. Sie denkt, dass sie unsichtbar ist, bis sie bemerkt, dass die Polizei sie verfolgt, weil sie das Tagebuch aus dem Anne-Frank-Haus mitgenommen hat. Als sie erkennt, dass Anne nicht mehr lebt, will sie herausfinden, was mit ihr passiert ist. Auf ihrer Flucht begegnet sie einem Jungen, Peter, der ihr hilft, und lernt mehr über das Schicksal von Anne. Der Film verbindet Annes Geschichte mit der heutigen Flüchtlingsthematik und kritisiert, dass es nicht ausreicht Denkmäler, wie das Anne-Frank-Haus oder das Anne-Frank-Theater zu errichten, sondern Demokratie und Nächstenliebe im Alltag zu leben.

Die Meinungen der Klasse waren zunächst geteilt, doch am Ende war das Fazit größtenteils positiv. Einige bemängelten, dass die Zeitebenenwechsel verwirrend waren, andere fanden gerade das spannend. Besonders positiv wurde bewertet, dass der Film Annes Geschichte mit aktuellen Themen verknüpft und jungen Menschen die Möglichkeit gibt, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Auch die Botschaft, sich nicht nur Denkmäler zu bauen, sondern Demokratie und Nächstenliebe auch zu leben, erschien vielen sehr wichtig angesichts aktueller politischer Ereignisse.

(Klasse G8a)

Bewerbungstraining bei der Kasseler Sparkasse – Ein Blick in die Zukunft

Am 6. März 2025 fand ein spannendes Bewerbungstraining bei der Kasseler Sparkasse im neuen S-Finanz-Campus in der Kölnischen Straße 8 in Kassel statt, das die Klasse G8a gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Nina Gilfert besuchen durfte.

                     

Der Workshop wurde von Karin Falb und Bianca Dittmar geleitet, unterstützt von engagierten Auszubildenden der Sparkasse. Die Veranstaltung bot den Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke in die Welt der Bankkaufleute und bereitete sie optimal auf den Einstieg in die Berufswelt vor.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Gelegenheit, sich intensiv mit verschiedenen Aspekten des Bewerbungsprozesses auseinanderzusetzen. Zu den zentralen Themen gehörten:

  • Schreiben einer Bewerbungsmappe: Die Schülerinnen und Schüler lernten, wie sie ihre Unterlagen ansprechend und professionell gestalten können, um einen positiven ersten Eindruck zu hinterlassen.

  • Vorstellungsgespräch: In Rollenspielen übten die Teilnehmer, sich in einem Vorstellungsgespräch zu präsentieren und auf typische Fragen souverän zu antworten.

  • Einstellungstest: Die Inhalte und Anforderungen eines Einstellungstests wurden erläutert, und die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, praktische Übungen zu absolvieren.

Zusätzlich erhielten sie umfassende Informationen zur Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. zur Bankkauffrau bei der Sparkasse. Die Auszubildenden berichteten von ihren Erfahrungen und gaben wertvolle Tipps für den Einstieg in die Ausbildung.

Ein weiteres Highlight des Tages war die Führung durch das beeindruckende Gebäude des S-Finanz-Campus. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in die moderne Arbeitsplatzgestaltung, die Großraumbüros, eine großzügige Mensa und Loungebereiche zum Entspannen umfasst. Diese modernen Einrichtungen zeigen, wie die Sparkasse eine angenehme Arbeitsumgebung für ihre Mitarbeiter schafft.

   

Die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren durchweg positiv. Sie schätzten die praktischen Inhalte des Workshops und die Möglichkeit, direkt von erfahrenen Fachleuten zu lernen. In der Pause wurden sie mit Snacks und Getränken gut versorgt, was zur entspannten Atmosphäre beitrug.

Insgesamt war das Bewerbungstraining ein voller Erfolg und bot den Schülerinnen und Schülern nicht nur wertvolle Informationen, sondern auch praktische Erfahrungen, die sie auf ihrem Weg in die Berufswelt unterstützen werden. Wir bedanken uns herzlich bei der Kasseler Sparkasse, Frau Karin Falb und Frau Bianca Dittmar sowie den Auszubildenden für die tolle Organisation und Durchführung des Workshops!

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Am 06.12.2024 fand in der 3. und 4. Stunde der Schulentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbs 2024 statt. Dieser sei einer der größten bundesweiten Schülerwettbewerben, mit jährlich rund 600.000 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, wie die Leiterin des Fachbereichs Deutsch, Nina Gilfert, in ihrer eröffnenden Rede betonte. Sie zog den Vergleich, Lesen sei wie Kino im Kopf und eine Reise in unterschiedlichste Welten, dies würden auch die verschiedenen Bücher zeigen, die die fünf Klassensiegerinnen und Klassensieger der 6. Klassen beim Wettbewerb vorstellten.

Nach einer musikalischen Eröffnung der Veranstaltung durch Frederik Weidmann am Cello, der das Prélude aus der 3. Suite von J.S. Bach spielte, begrüßte Nina Gilfert die Jury, die aus dem Schulsieger des letzten Vorlesewettbewerbs, Frederik Weidmann, unserem Schulsprecher Noah Preiß, der Realschulzweigleiterin Pia Seewald, dem Grebensteiner Bürgermeister Danny Sutor und der Deutschlehrerin Carmen Asmus bestand.

Die Jury hatte die schwere Aufgabe, die Klassensiegerinnen und Klassensieger beim Vorlesen einer selbst gewählten Textstelle und dem Lesen eines Fremdtextes nach bestimmten Kriterien zu bewerten, die die Schülerinnen und Schüler zuvor im Deutschunterricht erarbeitet und geübt hatten.

Zunächst las Johanna Juschkewitz (F6a) aus dem Buch „Der kleine Wassermann“ von Ottfried Preußler, anschließend Lia Peter (F6b) aus „Das (un)geheimste Tagebuch der Welt“ von Anja Fröhlich und dann Emely Meffert (F6c) aus dem Generationenroman „Kai zieht in den Krieg und kommt mit Opa zurück“ von Zoran Drvenkar. Der Klassensieger der G6a, Hugo Hlawatschek, las aus dem Buch „Die Schule der Magischen Tiere -Endlich Ferien mit Max und Muriel“ von Margit Auer und aus der G6b las Malte Sünder aus dem Buch „Luzifer Junior – zu gut für die Hölle“ von Jochen Till.

Anschließend kündigte Nina Gilfert das Vorlesen des Fremdtextes an, den vorher keiner der Klassensiegerinnen und Klassensieger lesen durfte. Um sicherzustellen, dass alle die gleichen Vorraussetzungen zum Vorlesen haben, wurden alle Vorlesenden vor die Tür geschickt und lasen dann einzeln vor. Vorgelesen wurde aus dem Buch „Die wundersame Winterreise der Selma Larsson“ von Erik Lindström, in dem Selmas aufregende Reise zu ihrer Tante Maja beschrieben wird, um mit dieser Weihnachten zu feiern.

Nachdem alle auch den Fremdtext sehr mitreißend vorgelesen hatten, fiel der Jury die schwere Entscheidung zu, den Sieger bzw. die Siegerin auszuwählen.

Bemerkenswert war die unfassbar starke Klassengemeinschaft der Klassen, die ihre Klassenkameraden mit Jubelschreien und selbst gestalteten Postern unterstützten.

Schlussendlich fiel die Entscheidung der Jury durch den Fremdtext auf Malte Sünder aus der G6b. Er habe vor allem durch das fast fehlerfreie Vorlesen des Fremdtextes überzeugen können. Die Jury betonte jedoch, dass es schon bewundernswert sei, den Mut zu haben, vor knapp 100 Mitschülerinnen und Mitschülern vorzulesen und dass alle den Titel „Klassensieger“ bzw. „Klassensiegerin“ mit Stolz tragen können.

Annika Faupel, G8a

Berufsorientierung in der Schule- Das 39. Café Beruf an der HGS

Am Mittwoch, dem 22.05.2024, fand von 16-18 Uhr das 39. Café Beruf statt, bei dem eingeladene Betriebe ihre Ausbildungsberufe und Tätigkeitsfelder in praxisorientierten Workshops vorstellten.

Anwesend waren ungefähr 70 Schüler*innen der Klassen G8 und G9, deren Eltern und Klassen- und AL-Lehrer*innen.

Dieses Mal stellten sich die folgenden Betriebe vor: die Volkswagen Akademie, Pfarrerin Hannah Tinnefeld und die Lungenfachklinik Immenhausen in Kooperation mit Vitos.

Gegen 16.00 Uhr versammelten sich alle Teilnehmenden in der Neuen Aula und wurden von der Schulleiterin Martina Boye-Griesel begrüßt, die die Bedeutung der Berufsorientierung für die Schüler*innen hervorhob.

Anschließend erklärten die Organisatorinnen Nina Gilfert und Merve Aydin den Ablauf. Um 16.15 Uhr begann der erste Informationsworkshop, in welchen die Teilnehmenden sich vorher im Unterricht eingewählt hatten und zu dem die Elternteile mitkamen.

Nach dem 30-minütigen Workshop gab es eine Kaffeepause mit sehr leckeren Kuchen aus den teilnehmenden Klassen, bei der zum gemeinsamen Austausch eingeladen wurde. Um 17:15 Uhr gingen die Schüler*innen mit ihren Eltern in den zweiten Workshop, welcher um 17:45 Uhr endete. Anschließend waren alle noch einmal in der neuen Aula versammelt und die Betriebe gaben ein sehr positives Feedback und zeigten sich sehr erfreut über die aktive Teilnahme und die Nachfragen während der Workshops. Auch die Schüler*innen und ihre Eltern lobten den direkten Austausch und die praxisorientierten und informativen Workshops.

Sieg beim Vorlesewettbewerb zum Landesentscheid

Am 15.04.2024 fand der Bezirksentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerb in der Stadtbücherei in Korbach statt. Insgesamt traten neun Schüler*innen aus ganz Nordhessen an, um sich für den Landesentscheid in Frankfurt zu qualifizieren. Unter ihnen auch Frederik Weidmann aus der Klasse G6b der Heinrich-Grupe-Schule.

Der Wettkampf bestand aus zwei Teilen: Zuerst las Frederik seine vorbereitete Textpassage aus dem Buch „Die Geschichte von Herrn Sommer“ von Patrick Süskind vor. Mit betonter und lebhafter Stimme trug er sowohl die Wutanfälle der herrischen Lehrerin als auch die Beschreibung eines ekligen Zwischenfalls perfekt vor. Anschließend folgte eine für ihn fremde Textstelle aus „Die schlimmste Klasse der Welt“ von Juma Kliebenstein. Diese las er ebenfalls voller Euphorie vor. Nachdem auch die anderen Schüler*innen den Fremdtext gelesen hatten, zog sich die Jury zur Beratung zurück und verkündete sodann, dass zwei der Sechstklässler*innen zum Landesentscheid nach Frankfurt am 23. Mai fahren werden. Dies waren Frederik Weidmann von der Heinrich-Grupe-Schule und Lina Marie Boos von der Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen.

Wir gratulieren Frederik ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg und drücken die Daumen für den Landesentscheid in Frankfurt!

Tag der Handschrift- Drei Schülerinnen beim Schülerschreibwettbewerb geehrt

Im November letzten Jahres rief die Stiftung Handschrift bei einem Schreibwettbewerb die Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassen in Hessen dazu auf, handschriftliche Briefe zum Thema Freundschaft zu schreiben. 9500 Lernende folgten diesem Aufruf und zu Beginn des Jahres kam dann die frohe Botschaft, dass drei Schülerinnen der Klasse G7a der Heinrich-Gruppe-Schule für ihre kreativen und sehr gut geschriebenen Briefe geehrt werden sollten.

Am Freitag, dem 19.04.2024 war es dann so weit: Annika Faupel, Jana Lange und Greta Bönning fuhren mit ihrer Klassen- und Deutschlehrerin Nina Gilfert in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden zur Preisverleihung des Schreibwettbewerbs der Stiftung Handschrift, die im beeindruckenden Landesmuseum für Kunst und Natur stattfand. Um 10 Uhr begann die Veranstaltung, durch die die ehemalige Wiesbadener Kulturdezernentin Rose- Lore Scholz führte, mit Reden der prominenten Gäste über die Bedeutung der Handschrift für das Lernen der Kinder und Jugendlichen. So betonte der Kultusminister Armin Schwarz das Verinnerlichen des Geschriebenen und somit die positiven Auswirkungen auf die schulischen Leistungen. Der Geschäftsführer der Stiftung Handschrift Raoul Kroehl betonte, dass das Schreiben mit der Hand schlau mache und verwies darauf, dass dies aber auch der Pencil am Tablet ermögliche und entsprechend genutzt werden solle. Musikalisch wurde die Preisverleihung von einem beeindruckenden Auftritt von Alexandra, der Finalistin von „The Voice of Germany“ aus dem Jahr 2023, begleitet. Der Höhepunkt der Veranstaltung war dann aber die Verteilung der Urkunden an die 100 nominierten Preisträger*innen, die die Jury mit ihren Briefen besonders beeindruckt hatten. Außerdem bekamen alle ein Buch, in die ausgezeichneten Briefe abgedruckt sind. In diesem Zusammenhang wurden einige Briefe exemplarisch vorgelesen und zeigten die Bandbreite des Themas Freundschaft. So schrieb ein Junge sehr lustig über seine Freundschaft mit „Schokolade“, während eine andere Teilnehmerin an ihre verstorbene Brieffreundin im Altheim schrieb, was viele Zuschauer zu Tränen rührte.

 

Abschließend ist zu sagen, dass dieser Tag den Preisträgerinnen noch lange im Gedächtnis bleiben wird und das limitierte Buch eine wunderbare Erinnerung an eine tolle Leistung ist.

 

Jana Lange & Annika Faupel (G 7a)

Toller Erfolg beim Schreibwettbewerb der Stiftung Handschrift

Das Zusammenspiel aus 30 Muskeln, 17 Gelenken und 12 Hirnarealen leistet etwas äußerst Faszinierendes, das wir Handschrift nennen. In Zeiten der Digitalisierung kommt ihr immer weniger Bedeutung zu, dabei wird leider oftmals vergessen, dass das Schreiben mit der Hand und das Erlernen der eigenen Handschrift eine besondere Bedeutung in der kognitiven Entwicklung von Kindern hat.

Deshalb sollte neben der Förderung der Medienkompetenz und dem sinnvollen Einsatz neuer Technologien die individuelle Schreibkompetenz nicht an Bedeutung verlieren. Vor diesem Hintergrund nahm der Jahrgang G7 am Schreibwettbewerb der Stiftung Handschrift teil und schrieb handschriftliche Briefe zum Thema „Freundschaft“.

Die Briefe der drei Schülerinnen Greta Bönning, Annika Faupel und Jana Lange aus der G7a gefielen der Jury so gut, dass sie nun am 19.4.2024 in Wiesbaden prämiert werden.

Wir gratulieren den Preisträgerinnen ganz herzlich und freuen uns über diesen tollen Erfolg!

Unterricht im Rathaus Grebenstein

Am Freitag, dem 16.02.2023, besuchte die Klasse G7a mit ihrer Klassenlehrerin Nina Gilfert im Rahmen des PoWi-Unterrichts den Grebensteiner Bürgermeister Danny Sutor. Im Fach Politik und Wirtschaft hatte die Klasse das Thema Kommunalpolitik durchgenommen, was sie mit diesem Besuch abschloss.

Zu Beginn der dritten Stunde liefen die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Lehrerin zum Rathaus in Grebenstein. Zur Begrüßung versammelten sich alle im Magristratssaal und jeder bekam ein kleines Gastgeschenk, wie z. B.  einen Kugelschreiber der Stadt Grebenstein. Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler den Bürgermeister mit 17 Fragen löchern, die sie zuvor im Unterricht ausgearbeitet hatten. Diese Fragen beantwortete Danny Sutor geduldig und ausführlich. Auf die Frage, warum er Bürgermeister werden wollte, erklärte er, dass dies der beste Beruf sei, um Visionen zu verwirklichen. Er erzählte von den Besonderheiten der Ringpartnerschaft mit den Städten Lopik (Niederlande), Lezoux (Frankreich) und Sarsina (Italien). Sehr erstaunt waren die Schülerinnen und Schüler über die hohe Arbeitszeit eines Bürgermeisters von bis zu 80 Stunden in der Woche. Besonders interessiert hörten die Schülerinnen und Schüler zu, als der Bürgermeister von den geplanten Baumaßnahmen an der Heinrich-Gruppe-Schule erzählte. Abschließend führte Danny Sutor sie noch durch das gesamte Grebensteiner Rathaus. Dabei zeigte er der Klasse z. B. auch den Trausaal, das Bürgerbüro und die Stadtbibliothek.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Klasse G7a der kleine Ausflug sehr gut gefallen hat und dass die Schülerinnen und Schüler nun einen kleinen Einblick in die nicht immer leichte und sehr umfangreiche Arbeit eines Bürgermeisters bekommen haben. 

(Sarah Dwyhi und Annika Faupel, G7a)

Balladenabend der G7a

Als sie der G7a das Thema „Balladen“ vorstellte, blickte die Deutschlehrerin Nina Gilfert in wenig begeisterte Gesichter. Leider ist das oftmals die Reaktion von Schülerinnen und Schülern, wenn es um das Thema Lyrik geht. Zu oft wird diese noch als eine Art Geheimwissenschaft gesehen, die nur etwas für Eingeweihte oder Freaks ist.

Aber Andreas Thalmayr schreibt in seinem Buch „Lyrik nervt. Erste-Hilfe für gestresste Leser“: „Es gibt überhaupt kein Gehirn in der Welt, in dem es nicht von Gedichten wimmelt.“ Dies konnte man beim Balladenabend der G7a, der am 25.01.2024 in der Neuen Aula stattfand sehen und hören.

Im Unterricht hatten sie in Gruppen verschiedenste sehr kreative Zugänge zu den Balladen „Der Handschuh“ (Friedrich Schiller), „Der Zauberlehrling“ (Johann Wolfgang von Goethe) und „John Maynard“ (Theodor Fontane) gefunden, die sie an diesem Abend ihren Familien auf der Bühne präsentierten. Dabei wurden die Talente eines jeden Einzelnen, aber auch die gute Klassengemeinschaft deutlich.

So rappte eine Gruppe „Der Zauberlehrling“, während eine andere Gruppe in einer Comedy-Folge der Tagesschau über den tapferen Steuermann „John Maynard“ berichtete.

       

„Der Handschuh“ wurde zum Handy, der während der Boxweltmeisterschaft der Frauen aus dem Ring geholt werden musste und durch eine Zeitreise fand sich das Publikum in der originalen und natürlich englischsprachigen Handlung von „John Maynard“ wieder.

             

Da sich das Wort „Ballade“ vom lateinischen Wort ballare (sich bewegen/ tanzen) ableitet, erarbeitete eine Gruppe einen Tanz, um den Inhalt des „Zauberlehrlings“ darzustellen.

Die Zuschauer lobten die kreativen und vielseitigen Leistungen der Schülerinnen und Schüler, die bei der Erarbeitung großen Spaß hatten und sich mehr Projekte dieser Art wünschen.