Der neue HGS-Podcast: AK 2025

Liebe Podcast-Fans,

unseren letzten Podcast dieses Schuljahres möchten wir gerne den Abschlussklassen 2025 der Heinrich-Grupe Schule widmen.

Die Podcast-AG war für Euch auf der Schulentlassfeier und wir haben in unsere AG auch einzelne Schüler des Abschlussjahrgangs eingeladen und zu ihrer Zeit an der HGS interviewt.

Dabei ist deutlich geworden, dass die gemeinsame Zeit an der HGS sie alle immer miteinander verbinden wird, so unterschiedlich die nun gewählten Wege auch sein mögen.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Hören unseres letzten Podcasts für das Schuljahr 2024/2025. Wir freuen uns auf neue Gäste und interessante Gespräche im nächsten Schuljahr!

 

Eure Podcast-AG

Abgänger 2025 – Verabschiedung mit Kahoot und Quiz-Shows

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“, mit diesem Hesse Zitat begrüßte die Schulleiterin Martina Boy-Griesel alle, die an diesem Abend in die gut gefüllte Kulturhalle gekommen waren, um sich von ihrer Schule, den Lehrerinnen und Lehrern und der Schulgemeinde zu verabschieden. Für die 67 Real- und die 29 Haupt-Schülerinnen und Schüler war es nun wirklich der letzte Abend an der HGS und ab dem nächsten Tag wird alles anders sein. Für die 32 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten heißt es noch eine Woche die HGS-Schulbank drücken und dann kommt das Neue.

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Jahrgang G5 unterstützt Brunnenbau in Afrika

”Excuse me, how much is that book?“ – “Oh, it’s just € 1,50!” – “Cool, that’s a great bargain!”

Zum Start in die letzte Schulwoche vor den Sommerferien konnte auf dem Flur der benachbarten Klassenräume der G5a und G5b ein geschäftiges Treiben und intensives Feilschen beobachtet werden. Im Englischunterricht hatten sich beide Klassen in der vergangenen Woche mit typischen Redewendungen zum Thema „Kaufen und Verkaufen“ beschäftigt. Inspiriert von einer Geschichte im Englischlehrwerk reifte sodann schnell der Entschluss, einen kleinen klassenübergreifenden Flohmarkt zu organisieren, auf dem die Lernenden nicht mehr benötigtes Spielzeug, Bücher oder eigene Kunst- und Handwerkserzeugnisse verkaufen konnten. Auf Vorschlag der beiden Englischlehrkräfte sollte die Hälfte des individuell erzielten Erlöses im Nachhinein für einen wohltätigen Zweck gespendet werden, die restlichen Einnahmen verblieben hingegen bei den Lernenden.

Am Ende der Veranstaltung zeigten sich die beiden Englischlehrkräfte der Klassen – Claudia Dehne und Dirk Weidmann – erfreut darüber, dass mit dieser Aktion gut € 110,00 als Spendensumme erzielt wurden. Diese wird mit Zustimmung der beiden Klassen an das Projekt „WASH“ der „well:fair“-Stiftung des Fußballers Neven Subotic gespendet. Die Stiftung unterstützt damit den Bau von Wasserbrunnen in Afrika und ermöglicht damit vielen Menschen den ortsnahen und dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser. Welch große Bedeutung diesem Stiftungsanliegen zukommt, konnten alle am Flohmarkt Beteiligten bei den aktuell sommerlich-warmen Temperaturen schnell nachvollziehen…

01.07.2025 / WD

Die Klasse R8a fährt ins „Berchtesgadener Land“

Am Mittwoch, den 11.06. 2025 sind wir, die Klasse R8a, auf Klassenfahrt gefahren.

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Abgängertag 2025

Ausflug zum Frankfurter Flughafen

Interessante Einblicke bekamen die Klassen H7a und H7b am 25.06.2025, als sie einen Ausflug zum Frankfurter Flughafen machten. Bereits gegen 6:30 Uhr ging es von Grebenstein über den Hauptbahnhof Kassel in Richtung Frankfurt. Nach der Zugfahrt wartete die S-Bahn in Richtung Flughafen und bereits hier wurde deutlich, dass wir in einer richtigen Großstadt unterwegs sind – viele kannten dieses Gefühl noch nicht.

Am Flughafen angekommen wartete, das Besucherzentrum auf uns. Hier bekamen wir zunächst eine kurze Einweisung und anschließend konnten viele interaktive Stationen ausprobiert werden. Ob das Einweisen eines großen Flugzeugs mit Leuchtstäben, das Löschen eines brennenden Flugzeugs oder die Beförderung eines Koffers, bei der man mittels VR-Brille hautnah den Weg eines Koffers durch das Beförderungssystem erlebte, für jeden war etwas dabei.

               

Sehr interessant war auch, wie viele Flugzeuge am Tag in Frankfurt landen bzw. starten. Anhand einer Weltkarte konnte durch eingeschaltete Transponder exakt nachverfolgt werden, welche Maschinen, wo unterwegs sind. Auffällig war, dass der Luftraum über Europa und Nordamerika extrem voll war. Das politische Weltgeschehen und die Auswirkungen der Kriege waren am Luftraum ebenso deutlich zu erkennen.

Auch die Fahrt mit der Skyline in Richtung Besucherterrasse war sicherlich ein besonderes Erlebnis. Auf der Terrasse angekommen, wurde spätestens allen live deutlich, was für ein reges Treiben auf dem Flughafen herrscht – wahnsinnig viele Eindrücke! Enorm hohe Lärmpegel durch Starts und die ausgerückte Feuerwehr, Flugzeugtypen, die sich im Minutentakt in Form, Farbe und Größe veränderten, Polizeifahrzeuge, die neben den Koffertransporten über das Gelände fuhren. Man kam sich teilweise vor, als wäre man Teil eines Miniaturflughafens.

Insgesamt war es für alle Beteiligen sicherlich ein besonderes Erlebnis. Vielleicht klappt es ja zukünftig auch, dass man noch intensivere Einblicke bekommt. Eine Tour z.B. über das Rollfeld ist laut Aussage der Verantwortlichen vor Ort allerdings nur für Personen möglich, die im Radius von 50 Kilometern um Frankfurt wohnen.

R7a zur Betriebserkundung in der Hagenmühle Grebenstein

Am Donnerstag den 26.06.25 durfte die Klasse R7a im Rahmen des Arbeitslehreunterrichts mit Frau Kisselbach zu Gast in der Hagenmühle Grebenstein sein. Der traditionsreiche Betrieb ermöglichte uns tolle Einblicke in das Handwerk des Müllers in seiner ursprünglichen Form. Durch ein nach der Führung durch die wasserbetriebene Mühle folgendes Jobinterview, welches die Klasse zuvor im Unterricht vorbereitete, wurde Informationen zum Ausbildungsberuf und dessen Inhalte gesammelt und von Christoph Hold beantwortet.

Wir bedanken uns ganz herzlich für die interessanten Einblicke!

SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen – Schülerwettbewerb „Der beste Praktikumsbericht“

Am Mittwoch, den 25. Juni 2025, fand im Werk Kassel der Daimler Truck AG die feierliche Preisverleihung des Wettbewerbs „Der beste Praktikumsbericht“ statt. Lernende aller Schulformen hatten die Gelegenheit, ihre Praktikumserfahrungen kreativ und reflektiert zu präsentieren – sei es durch schriftliche Berichte, Videos, Podcasts oder Social-Media-Beiträge. Eine unabhängige Jury analysierte die eingereichten Beiträge und wählte die besten drei jeder Schulform aus.

Insgesamt wurden 34 Berichte von 26 Schulen eingereicht, darunter auch zwei Beiträge der Heinrich-Grupe-Schule.

Merle Jäger aus der Klasse R9b gewann mit ihrem Bericht über ihr Praktikum an der Käthe-Kollwitz-Schule in Hofgeismar den ersten Platz unter den Realschulen. Besonders hervorgehoben wurde ihr großes Engagement für Kinder sowie ihre empathische und herzliche Herangehensweise während des Praktikums. Als Erstplatzierte hat sich Merle direkt für den Hessenentscheid qualifiziert.

Den dritten Platz unter den Gymnasien erreichte Timotheus Kunz aus der Klasse G9a. Er absolvierte sein Praktikum im Rathaus Grebenstein und berichtete den Anwesenden sehr positiv von seinen Erfahrungen. Auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, später einmal Bürgermeister von Grebenstein zu werden, meinte er schmunzelnd, dass er sich das durchaus vorstellen könnte.

Die besten Beiträge wurden mit attraktiven Geldpreisen und Sachgeschenken ausgezeichnet, die erneut vom Arbeitgeberverband HESSENMETALL Nordhessen gestiftet wurden.

Ein herzlicher Dank geht an alle betreuenden Lehrkräfte und herzlichen Glückwunsch an Merle und Timotheus zu diesem großartigen Erfolg!

Finanzen für das Leben

Der nächste Kredit? Nur ein Klick entfernt! 30 Tage später bezahlen, Ratenzahlung mit 0% Verzinsung, Monatsabrechnung – die Möglichkeiten sind vielfältig. Wie schnell dies in eine ungewollte Verschuldung führen kann, welche Möglichkeiten es dann zum Handeln gibt, aber auch, welche Überlegungen vor dem ersten Umzug in eine eigene Wohnung oder Wohngemeinschaft getätigt werden müssen, welche Versicherungen abgeschlossen werden müssen, dies alles wurde mit den Schülerinnen und Schülern der Abgangsklassen (H9a, H9b, R10a, R10b, R10c, G10a & G10b) diskutiert und auch praktisch erprobt.

Herr Bode hielt im Auftrag des Sparkassen Schulservices den Vortrag „Finanziell startklar für die Zukunft“ und ging dabei sehr lebensnah auf die Möglichkeiten, Verpflichtungen und Probleme ein, welche für die Schülerinnen und Schüler zukünftig sehr relevant werden. Auch in Bezug auf die Alterssicherung und die Möglichkeiten einer privaten Vorsorge wurde bewusst eingegangen, da die Ersten bereits nach dem Sommer in das Berufsleben treten.

Der Fachbereich Gesellschaftslehre dankt dabei im Besonderen der Stadtsparkasse Grebenstein und als ihre Vertreterin Frau Jeppe-Mönnich für die Ermöglichung dieses wichtigen Vortrages. Die Heinrich-Grupe-Schule möchte damit, gemeinsam mit regionalen Partnern, die ökonomische Bildung ihrer Schülerinnen und Schüler weiter vorantreiben, um ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und gleichzeitig ein lebensweltnahes Lernen anzubieten. In diesem Sinne freuen wir uns schon jetzt auf die Fortsetzung im kommenden Jahr.

Wilhelm Uebach

Feierliche Einweihung der HGS-Klangwand – „WORK IN PROGRESS“

„Bitte die Augen schließen und einfach nur hören! Aus der Stille kommt die Musik…“     So begann die gelungene Einweihung der „Klangwand“ am 17.06.2025 in der Alten Aula. Die rund 40 Gäste, darunter auch Vertreter der Stadt Grebenstein und der Verbundschulen, erlebten in dem einstündigen Programm ganz besondere Hör- und Mitmacherlebnisse.

Die „Klangwand“-AG, die im vergangenen Schuljahr intensiv an der Realisierung dieses besonderen Projektes gearbeitet hatte, begrüßte die Anwesenden zur Einstimmung mit einer ersten Mitmach-Aktion, der „HGS-PKP“ („HGS-Partizipative-Körper-Perkussion“). Die Gäste durften nach Anleitung im Wechsel rhythmisch trampeln, schnipsen, klatschen. „Ein wirklich erfrischender Empfang!“, attestierte Direktorin Martina Boye-Griesel in ihren Begrüßungsworten.

Das Vorhaben „KLANGWAND“ fand innerhalb der Familie Weidmann seinen Beginn, denn die ersten Überlegungen hierzu entstanden nach einem Besuch des Kasseler Hörspielmuseums. In der dortigen Ausstellung konnte man u.a. selbst Stummfilme mit Alltagsgegenständen vertonen. Projektleiter Dirk Weidmann brachte dies auf die Idee, auch in der HGS etwas Ähnliches umzusetzen und damit kreatives Potential der Lernenden zu entfalten. Ihm war damals nicht bewusst, welche Dimension ein solches Projekt innerhalb der Schule entwickeln könnte.

Mit einer ausführlichen Ausschreibung holte man die NEUMAYER-Stiftung (Kultur-Stiftung) mit ins „Klangwand-Boot“, und so stiegen im letzten Herbst neben der Klangwand-AG auch die WPU-Kurse Holz von Merve Aydin und Jens Lautze mit in die Arbeiten am Projekt ein. Somit war man fächer-, jahrgangs- und bildungszweigübergreifend unterwegs.

Den „letzten Schliff“ bekam das Projekt und alle im laufenden Jahr entstandenen Klang-Objekte mit Hilfe eines zweitägigen Intensivseminars. Dieses wurde von Olaf Pyras begleitet, der u.a. an der Universität Kassel sowie an der Universität der Künste in Berlin wirkt – ein echter Klangkünstler und „Schlagwerker“.

Was dabei und das Jahr über entstanden ist, konnten die Gäste an diesem Abend hören, sehen und fühlen: Selbst musizieren mit Hilfe der unterschiedlichsten Klangkörper. Sich ausprobieren, genau hinhören, mit der Gruppe in Kontakt kommen. Um Töne zu erzeugen, war am Ende (fast) alles erlaubt.

Am sog. „Gabelophon“, einem aus Alltagsgegenständen (Gabeln, Löffeln…) selbstgebauten Klangtisch, entstandenen kleine Klangkompositionen, die – technisch verstärkt – eine besondere Wirkung auf das Publikum entfalteten. Aus einem rollenden Kasten, der früher die „Heimat“ eines Videorecorders und Fernsehers war, wird nun die „Music-Zone“. Hier sollen die mobilen Klangkörper ihre Aufbewahrung finden, um dann für den Einsatz in anderen Fächern transportabel zu sein.

Die eigentliche „Klangwand“, die dem Projekt seinen Namen gibt, ist seit einigen Tagen fest in der Alten Aula (Musikraum) installiert. Eine Besonderheit ist, dass sie von Schülerinnen und Schülern selbst geplant und mit Hilfe der Firmen HOLZ. Baumann (Hofgeismar) und dem Klavier- und Cembalobaumeister Roland Heinz (Espenau) realisiert wurde.

Es war somit ein bunter Strauß an experimentellen Klangmöglichkeiten, der sich an diesem Abend eröffnete und im neuen Schuljahr unbedingt in den Unterricht anderer Fächer integriert werden sollte. Interessiert zeigten sich bereits Lehrende aus dem Physik-, Deutsch- und Englischkollegium.

Für Dirk Weidmann ist klar, dass das „Klangwand-Projekt“ mit diesem Abend noch nicht am Ende ist. Das zentrale Ziel des Schuljahres habe man erreicht, weiterhin gelte jedoch hinsichtlich der Arbeit und Anwendung mit diesem einzigartigen Klangkörper: „WORK IN PROGRESS“…

RHB