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Tag der offenen Tür 2022

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte der Grundschulkinder im Jahrgang 4,

der diesjährige Tag der offenen Tür an der Heinrich-Grupe-Schule findet  am  19.11.2022  (Samstag) um 10.00 Uhr statt – wir laden  Sie mit Ihren Kindern herzlich ein, an unserem bunten Programm (Elterninfos und Mitmachangebote für Schüler*innen) teilzunehmen.

Das Programm finden Sie hier hinterlegt.

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch!!!

Herzliche Grüße

Martina Boye-Griesel
Schulleiterin

Latein – tot oder lebendig?!

Latein – einst bedeutende Sprache der Wissenschaft, Philosophie und Literatur – ist in unseren Tagen bei vielen Menschen als tote Sprache oder gar Schülerschreck verschrien. Doch warum eigentlich? Wann fand das Lateinische seinen vermeintlichen „Tod“? Und steckt in unserem Alltag nicht mehr Latein als viele glauben?

Dass Latein noch längst nicht am Ende ist, demonstriert derzeit eindrucksvoll eine Sonderausstellung im Kloster Dalheim, welches sich somit als Ziel für den diesjährigen Lateintag der Jahrgänge 9 und 10 anbot. Aus diesem Grund unternahmen am Mitte der Woche 42 Lateinschüler*innen gemeinsam mit ihren Lehrkräften Helwig Haag und Dirk Weidmann einen Tagesausflug zu diesem attraktiven Lernort, der mit einem Zuschuss des Deutschen Altphilologenverbands gefördert wurde.

Die Lerngruppen nahmen zunächst an einer Führung durch die Ausstellung „Latein – tot oder lebendig?“ teil, in der man über 200 international zusammengetragenen Exponate bestaunen konnte, die von 2100 Jahren bewegter Sprachgeschichte zeugen. Im Verlauf der Besichtigung wurde anhand von elf Biographien – angefangen von Cicero über Hildegard von Bingen bis hin zu Asterix und Harry Potter – der Aufstieg und Fall des Lateinischen nachvollzogen und erkannt, welchen Stellenwert die „Muttersprache Europas“ für die europäische Bildungs- und Kulturgeschichte hatte (und noch immer hat). Im Rahmen einer Kleingruppenarbeit vertieften die Schüler*innen sodann ausgewählte Aspekte aus einigen dieser Biographien und ergänzten somit die unterrichtliche Vorbereitung, die u.a. mithilfe der ausstellungsbegleitenden Podcast-Serie erfolgte.

Bevor zum Abschluss der Exkursion bei strahlendem Sonnenschein der Klostergarten erkundet und die im Klosterladen angebotenen Erzeugnisse des Klosters in Augenschein genommen wurden, bot sich den HGS-Schüler*innen noch die Möglichkeit, in einem praxisorientierten Ansatz das Verständnis der Textentstehung in einer Schreibwerkstatt zu vertiefen. Während dieses Workshops rührten die Lerngruppen zunächst Tinte nach römischem Rezept an und probierten – stilecht mit einer Gänse- oder Rohrfeder – historische Schriften wie die Capitalis Quadrata aus der Antike oder die Karolingische Minuskel aus dem Mittelalter aus. Als Arbeitsergebnisse konnten dekorative Lesezeichen mit nach Hause genommen werden, sodass alle Schüler*innen eine bleibende Erinnerung an diese Veranstaltung haben werden.

„WheelUP! Trailer“ für zwei Wochen an der HGS

An der Heinrich-Grupe-Schule in Grebenstein konnten die Schülerinnen und Schüler vom 07.09.2022 bis zum 21.09.2022 den „WheelUP! Trailer“ der AOK Hessen, mit Waveboards, Scooter und Inline Skates nutzen. Der Leiter des Fachbereichs Sport, Robin Göring, organisierte die Nutzung des Trailers.

Am 07.09.2022 fand eine Einführungsveranstaltung mit der Klasse R10a statt. Steven Moser, der verantwortliche Vertreter für den „WheelUP! Trailer“, erklärte Sicherheitsmerkmale und methodische Inhalte. Verschiedene Klassen aus nahezu allen Jahrgängen beschäftigten sich im Rahmen des Sportunterrichts intensiv mit den Geräten des Trailers. Leider wurde der „WheelUP! Trailer“ am 21.09.2022 schon wieder abgeholt.

Die Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Grupe-Schule fanden den Unterricht spannend und auch anspruchsvoll. Außerdem wurde viel Gleichgewicht und Koordination benötigt, vielleicht gerade deswegen machte es fast allen viel Spaß. Deshalb berät der Fachbereich Sport nun über eine mögliche Anschaffung von ähnlichen Geräten, wie die des „WheelUP! Trailers“. Die Schülerinnen und Schüler wünschen sich dies, da so eine Abwechslung in den Schulalltag kommen und der Sportunterricht vielfältiger werden könnte.

(Annika Faupel, G6a)

Das Petitionsrecht: Ein Recht für Jedermann!

Zum Start in das neue Schuljahr erhielt die Klasse G9b mit ihren Lehrkräften Fr. Gilfert (PoWi) und Hr. Weidmann (Klassenlehrer) Besuch des Landtagsabgeordneten Oliver Ulloth. In seiner Funktion als Vorsitzender des Petitionsausschusses des Hessischen Landtags führte er am Beispiel der geplanten Schließung eines Reiterhofes in das Thema Petitionsrecht ein. Dabei verdeutlichte er, dass das Petitionsrecht als „Jedermann-Recht“ ein sehr hohes Gut unserer Rechtsordnung ist, mit dem sich jeder Mensch mit Anregungen, Bitten oder Ideen direkt an die Volksvertretung wenden kann. Zur Sprache kam in diesem Zusammenhang der Weg, den eine Petition im Landtag geht, sowie die Frage, wie eine Petition konkret eingereicht werden kann. Zudem grenzte der Abgeordnete den Petitionsausschuss des Landtags klar von privaten Petitionsplattformen ab, die den Bürger*innen in den sozialen Medien und im Internet vermehrt begegnen.

Die G9b folgte den schülernahen Ausführungen sehr aufmerksam und überreichte dem Gast zum Abschluss der Veranstaltung neben einem aktuellen Schuljahresheft eine kleine Stärkung für die Rückreise. Schon heute freuen sich die Schülerinnen und Schüler auf einen weiteren bereits für Mitte Oktober terminierten Besuch von Herrn Ulloth und weiteren Landtagsabgeordneten, in dessen Verlauf eine Petitionsausschusssitzung konkret simuliert werden wird.

 

Methodentag Jahrgang 10 – Wohin führt der Weg nach der Schulzeit?

Nach der 10. Klasse ein Schuljahr im Ausland absolvieren, den eigenen Horizont erweitern, über den Tellerrand schauen und viele neue Kontakte knüpfen: Für viele junge Leute ist diese Vorstellung sehr reizvoll. Dieses Thema bildete den Mittelpunkt des 1. Methodentages im neuen Schuljahr. Die Klassen G10a und G10b sowie interessierte Schülerinnen der Klasse R10a erhielten im Rahmen einer Präsentation eine Fülle von Informationen rund um einen Schulaufenthalt im Ausland.

Anna-Lucia Masthoff, Mitarbeiterin bei der Austauschorganisation international Experience, erläuterte den jungen Leuten den Weg von der Bewerbung bis zum Auslandsaufenthalt, sie stellte die verschiedenen Zielländer und Schulprogramme vor und konnte von ihrem Erfahrungsschatz profitieren. Immerhin hatte sie das Schuljahr 2014/15 in den USA verbracht und war später mit „Work and Travel“ unterwegs, um Auslandserfahrungen zu sammeln. Ergänzt wurden ihre Ausführungen von Malin Engelbrecht. Die Schülerin der ASS Hofgeismar hatte 2020 ihre Schulzeit an der HGS beendet und nach einem Jahr an der Oberstufe ebenfalls ein Highschooljahr in den USA absolviert. Sie hatte sich erfolgreich für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm des Deutschen Bundestages beworben und hatte das Glück, durch ein Vollstipendium den Aufenthalt bezahlt zu bekommen. Sie begeisterte ihre Zuhörerinnen und Zuhörer mit vielen anschaulichen Schilderungen, persönlichen Eindrücken, die auch Schattenseiten offenbarten, sowie zahlreichen Fotos.

Gerade diese Ausführungen hinterließen bei den Jungen und Mädchen großen Eindruck, denn sie konnten an einem Vormittag einen kleinen Einblick in Schulalltag in einem anderen Land gewinnen.

Susann Adam

Einschulungsfeier an HGS – Zum Blühen gebracht

Grebenstein. Sie waren die heimlichen Stars an diesem Septembermorgen: grün und klein oder üppig gelb blühend säumten sie den Bühnenrand in der Grebensteiner Kulturhalle. Hier warteten 88 Kinder mit ihren Familienangehörigen darauf, endlich ihre neuen Klassen und Lehrkräfte kennenzulernen.

Die Sonnenblumen spielten bei dieser Einschulungsfeier an der Heinrich-Grupe-Schule eine besondere Rolle, standen sie doch symbolisch für das Motto „Hier blühen wir auf!“

Und so war es folgerichtig, dass nach den Begrüßungsworten von Schulleiterin Martina Boye-Griesel  und der SV-Vertreterin Bente Wollert zwei Gärtner die Bühne betraten. Sie wunderten sich zunächst über die verschieden großen Sonnenblumen und gelangten zu dem Schluss, dass es doch wie bei den Menschen sei: „Die einen wachsen schneller als andere. Aber erwachsen werden sie alle.“ Spielerisch informierten Jonathan Kunz (Förderstufenleiter in Vertretung) und Dirk Weidmann (Gymnasialzweigleiter) über die neue Schule und was ihren künftigen Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern so alles blühen kann. Spielerisch zeigte auch die Klasse G6b den Alltag an der Gesamtschule. Sie setzte mit ihrer Darbietung einen der Akzente an diesem Vormittag. Bunt und aufregend begann auch die Feier, denn da präsentierte sich die Tanz AG unter der Leitung von Jorge Parra.

Aufregend endete auch die Feier, wieder mit der Klasse G6b: Begleitet von Lehrerin Charlotte Braun sangen die Mädchen und Jungen das Lied vom „Wellerman“. Zuvor fanden die vier Klassen erstmals zusammen und trafen sich mit ihren Lehrkräften auf der Bühne. Jede neue Schülerin und jeder neue Schüler erhielt dabei eine Sonnenblume, überreicht von den jetzigen 6. Klassen. Gemeinsam mit ihren Klassenlehrkräften Lena Oppermann/ Jonathan Kunz (F5a), Sabine Drinnenberg/ Anja Mühlbrodt (F5b), Claudia Dehne (G5a) sowie Wiebke Hüner und Julian Erdmann (G5b) gingen die jüngsten Mitglieder der Schulgemeinde in ihre Klassenräume, wo ihre Zeit an der HGS offiziell begann.

Susann Adam

Sporttag an HGS Spiel, Spaß, Bewegung – trotz tropischer Hitze

Grebenstein. Kickboxen. Baseball. Football – Trendsportarten, die immer mehr Anhänger finden, aber nicht Teil des Schulsports sind. Sich auspowern oder auch Neues kennenlernen und Interesse an Sportarten finden, die vorher unbekannt waren: Dies an einem Sporttag für die gesamte Schülerschaft anzubieten, diese Idee beschäfigte Robin Göring schon seit langem. Jetzt, zwei Tage vor Beginn der Sommerferien, wurde diese Vision zur Realität. Nachdem Corona nahezu alle Aktivitäten im Schulleben verhindert hatte, bekam dieser groß angelegte Tag eine besondere Bedeutung.

Bei tropischen Temperaturen herrschte Hochbetrieb rund um die Heinrich-Grupe-Schule. Schulhöfe, Parkflächen vor dem Gebäude, GHT-Arena, Lehrerparkplatz, Sporthalle, Halfpipe, Sauertal-Stadion, Steinbruch – überall gab es Angebote für die Schülerinnen und Schüler.

Das Team rund um Robin Göring hatte durch persönliche Kontakte, Empfehlungen von Schülerinnen und Schülern und eigene Erfahrungen dafür gesorgt, dass zahlreiche externe Anbieter gekommen waren, um ihre teils exotischen Sportarten vorzustellen. „Der Tag des Sports soll neben den schönen Momenten für die Schülerinnen und Schüler vor allem auch die Vielfalt des Sports zeigen, Vereine in den Fokus rücken und die Bewegung sowie das Miteinander fördern“, so der Initiator.

Die Schülerinnen und Schüler hatten sich im Vorfeld zu Workshops angemeldet und konnten zugleich die zahlreichen Bewegungsangebote nutzen. Davon machten sie regen Gebrauch und probierten aus, wie es ist, bei der Feuerwehr Brände zu löschen, sich beim Kickboxen zu beweisen oder beim Baseball Bälle zu treffen. Nach einem anstrengenden Basketballtraining, geleitet vom US-Amerikaner Jamal Clutchett, oder schweißtreibendem Trampolinspringen konnten sie zum Beispiel beim Yoga entspannen. Sie konnten Hintergrundwissen zum Reitsport erwerben, beim Menschenkicker Tore schießen, Minigolf oder Tennis spielen, tanzen oder sich im Spikeball ausprobieren: Die Auswahl war einfach riesig.

Für Hungrige und Durstige war ebenfalls gesorgt – mit Eis, Bratwurst, Mensaangeboten.

Den Sporttag hätte ein Sponsorenlauf abschließen sollen. Aufgrund der hohen Temperaturen findet dieser nach den Sommerferien statt.

Die Erfahrungen dieses Mitmachtages werden nun im Team rund um Sportlehrer Göring evaluiert. Eine Wiederholung oder auch eine regelmäßige Durchführung seien für ihn durchaus denkbar. Aufgrund des hohen Vorbereitungsaufwandes jedoch in jährlichem Rhythmus.

Zur offiziellen Eröffnung waren mit Caldens Bürgermeister Maik Mackewitz und Horst Wolf, 1. Stadtrat der Stadt Grebenstein, zwei Vertreter der beiden Einzugsgemeinden gekommen, die die Bedeutung dieser Premiere betonten. Wolf hob in seinen Grußworten die soziale Komponente beim Sport hervor, die für die Persönlichkeitsentwicklung wichtig sei. „Ginge es nach mir, so würde es jeden Tag Sport geben!“ diesem Argument des Caldener Bürgermeisters war nichts mehr hinzuzufügen.

Hier können Sie / könnt ihr den Tag des Sports in bewegten Bildern erleben:

 

Susann Adam

Hessenweites Projekt „Hier spielt die Musik“

Grebenstein. Das hessische Kultusministerium hat hessenweit zum Musikprojekt „Hier spielt die Musik“ eingeladen. Um 10:00 am Montag, den 18.07.22 soll an vielen hessischen Schulen eine eigene Interpretation des Schlusschores aus Beethovens 9. Sinfonie, „Freude schöner Götterfunken“, erklingen.

Die Schulband der HGS wollte sich diesem Ansinnen anschließen und ein einfaches Arrangement zum Besten geben. Außerdem wurde die Gelegenheit genutzt, einige zusätzliche Songs aus dem diesjährigen Repertoire zu spielen, die bislang noch „unerhört“ blieben.
Start war zum Beginn der ersten großen Pause, wo die Schulband sich bereits eine Stunde vorher vorbereitete, das Equipment aufbaute und probte. Das Pausenkonzert fand großen Anklang und relativ schnell fand sich ein begeistertes Schülerpublikum zusammen, das mitklatschte und mitsang. Zu „Freude schöner Götterfunken“ wurden Textzettel ausgeteilt, damit das Publikum auch hier kräftig mitsingen konnte.
Link zum Video auf der Seite des Kultusministeriums:

Festumzug Viehmarkt

WIR waren dabei!

Der Dank geht insbesondere an die beteiligten Schülerinnen und Schüler (nicht alle sind auf dem Bild zu sehen, auch nicht Herr Köbler … unser „Viehmarktbeauftragter“)!

G9a souveräner Sieger des diesjährigen Volleyball-Turniers

Grebenstein. Am Mittwoch, 15.06.22 fand nach zweijähriger Pause endlich wieder das jährliche Volleyball-Turnier der Jahrgänge 9 und 10 statt. Hochmotiviert und teilweise lustig verkleidet trafen die 9 Teams in zwei Gruppen aufeinander. Sehr souverän gewann die G9a alle Vorrundenspiele in der Gruppe A. In der Gruppe B war die Überraschungsmannschaft die R9b (von ihrem Sportlehrer „Die Gummiwand“ genannt), die zwar technisch schlecht, aber trotzdem erfolgreich alle Mitmannschaften in ihrer Gruppe schlug.

Diese beiden Mannschaften setzen sich auch in den Halbfinals gegen die die jeweils zweiten aus der anderen Gruppe durch, so dass das Finale G9a gegen R9b hieß.

Hier allerdings zeigte sich, dass eine guter Spielaufbau mit dreimaligem Zuspielen doch mehr Erfolg hat, als das direkte Zurückspielen der Bälle. Tolle Spielzüge mit erfolgreichem Angriff, aber auch prima verteidigte Bälle sorgten dafür, so dass am Ende die G9a mit 26:20 als Sieger des Turniers gekürt wurde. Dritter wurde die G10b im kleinen Finale gegen die R10a.