Der Weltraum, unendliche Weiten. Dass dies nicht nur ein berühmter Eingangssatz einer nicht minder berühmten Fernsehserie, sondern Realität ist, war für die Arbeit der Projektgruppe Begabungsförderung in den letzten Wochen prägend. Im Laufe der letzten Jahrzehnte gab es immer wieder bahnbrechende Entdeckungen und Durchbrüche in unserem Universum, darunter auch die erste radioteleskopische Aufnahme eines Schwarzen Lochs im Jahr 2019 („M87“) sowie 2022 („Sagittarius A*“). Ausgehend vom Wunsch der Gruppe, sich umfassender mit Schwarzen Löchern zu beschäftigen, bereiteten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6, 7, 8 und 9 Impulsreferate zu Themen wie Gravitation, dem Lebenszyklus von Sternen, unserer Galaxie sowie Exoplaneten vor.

Mit diesem Wissen nahmen die Schüler anschließend an einem Workshop im FutureSpace Kassel zum Thema „Schwarze Löcher“ teil. Hier arbeiteten die Schüler vor allem an den Themen Entstehung und Ausbreitung von Galaxien, Planetensystemen und Sternen. Mithilfe von computergestützten, virtuellen Teleskopen konnten die Lernenden ferne Galaxien entdecken und klassifizieren, bis zum Zentrum unserer Galaxie vorstoßen und das Schwarze Loch „Sagittarius A*“ näher untersuchen.



Auch wenn es sich um ein anspruchsvolles Thema handelte, hatten die Schüler viel Spaß und die gesamte Projektgruppe – Schüler wie Lehrer – einen großen Wissenszuwachs und eine neue Perspektive auf die unendlichen Weiten des Weltraums gewonnen. Dies war sicher nicht unser letzter Abstecher in das Universum.

Wilhelm Uebach
Während die Fachlehrerinnen und Fachlehrer die Schüler auf die Europawahl in den Wochen zuvor inhaltlich vorbereiteten, konnten diese endlich am Freitag, den 07.06.24 zur Tat schreiten.




Hier wurden sie von speziell geschulten Museumsführern geleitet und erhielten noch einmal besondere Einblicke in das Lagerleben der Häftlinge. Schon beim großen Haupttor wird man von dem in diesem Kontext menschenverachtenden Spruch „Jedem das Seine“ begrüßt; anschließend wurden im Rundgang die verschiedenen Stationen im Leben des KZ-Häftlings beleuchtet, welches fast ausschließlich im noch erhaltenden Krematorium endete.

Dazu erlebten die Schüler einen Tag als Legionär, als Germane oder als Archäologe. Es wurden militärische Übungen in Schildkrötenformation, Schanzarbeiten, römisches Kochen…
















